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JHWH - Jahwe
JHWH - Jahwe

Eine kurze Erklärung des Gottesnamens JHWH im Tanach, der hebräischen Bibel, wird auf „JHWH“ gegeben. Es ist als erste Einführung und Übersicht gedacht. JHWH besteht aus vier Buchstaben, genauer gesagt Konsonanten, denn nur diese wurden in ältesten Zeiten geschrieben. Ein Wort, das aus vier Buchstaben besteht, bezeichneten die griechischen Grammatiker als Tetragrammaton. Tetragrammaton oder Tetragramm ist deshalb eine geläufige Benennung für den Gottesnamen geworden.

Warum „Jehova“ sprachlich falsch ist, wird unter JHWH-Aussprache erklärt. Die Aussprache wird vorgestellt und auf der Unterseite „Transkriptionen“ werden zwei griechische Umschriften aufgezeigt, die diese Aussprache bestätigen.

Was bedeutet JHWH“ geht auf 2. Mose 3,14 ein. Dort findet sich nämlich der älteste Erklärungsversuch des Namens JHWH überhaupt. Die griechische Übersetzung der Septuaginta wird ebenfalls vorgestellt. Unter „Rechtfertigung“ werden meine persönliche Stellungnahme zu dieser Textstelle und meine Wertung zur Übersetzung der Septuaginta begründet.

Namensbesonderheit“ listet die mit JHWH verbundenen Worte auf, die Aussagen über sein Wesen machen. Weiterhin wird die „Kraft“ des Namens beschrieben. Zum Ausklang beschreibe ich das Gut-sein JHWHs.

Der Gottesname JHWH ist das häufigste Nomen in der hebräischen Bibel (6828 Vorkömmen, nach anderer Zählung 6823).

Ob Jesus den Gottesnamen verwendet hat, was einige voller Eifer behaupten, andere dagegen vehement bestreiten, lässt sich aus dem NT nicht sicher entscheiden. 

Ziemlich bekannt ist, dass Luther und viele seiner Nachfolger das Tetragramm „JHWH“ durch „HERR“ ersetzt haben. Wo also in der Lutherbibel „HERR“ steht, finden sich in der hebräischen Bibel die 4 Konsonanten „JHWH“, die aber zur bequemen Aussprache mit Vokalen versehen werden müssen. Im Mittelalter kam die fälschliche Aussprache „Jehova“ auf. Aber selbst wenn die wohl richtige Aussprache „Jahwe“ sein sollte, ist es die Frage, ob es sinnvoll wäre, diesen Namen zu gebrauchen. Der normale Bibelleser, der mit der hebräischen Sprache nicht vertraut ist, assoziiert mit den Namen „Jehova“ oder „Jahwe“ eben den Namen einer Person, wie unter uns Menschen jemand „Otto“ heißt. Um dem Bibelleser den Namen in der Weise verständlich zu machen, wie die alten Hebräer das Tetragramm verstanden, wäre es vielleicht sinnvoll, das Tetragramm jeweils durch „der Seiende“ zu ersetzen, um sprachlich ähnliche Vorstellungen hervorzurufen, wie sie bei den alten Israeliten aufkamen. Aber damit wären wir auch kaum weiter als Luther mit „HERR“, denn auch das ist eine respektvolle Anrede für uns als deutschsprachige Leser. Der „Lebende“, der „Ewige“, der „Heilige“, der „Einzige“ sind alles Bezeichnungen, die nicht unanfechtbar sind. Über das hebräische Verb „sein“, das hinter dem Tetragramm steht, wurde im Laufe der Zeit soviel unsinniges Zeug geschrieben, dass die Lust an diesen Streitigkeiten um Winzigkeiten nur noch für Rechthabenwoller interessant ist. Bei Luther ist es wirklich kein Problem, in Gedanken die Großbuchstaben „HERR“ durch „JHWH“ zu ersetzen. Überträgt jemand das Tetragramm direkt durch „JHWH“, wie ich es beispielsweise halte, ist es umständlicher zu lesen. „Jahwe“ ist aber eine Aussprache, die auch nicht unangefochten ist. Dem Leser eine vielleicht falsche Aussprache zu oktroyieren, möchte ich unbedingt vermeiden.